Seit dem 1.8. 2005 gehören wir dem Kooperationsverbund „Hochbegabung fördern" an. Zu diesem Verbund gehören neben uns noch drei weitere Delmenhorster Grundschulen, ein Kindergarten sowie das Max-Planck-Gymnasium. Ziel dieses Verbundes ist es, besondere Begabungen von Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und individuell zu fördern. Die dem Verbund angeschlossenen Grundschulen bieten zusammen mit dem Max-Plack-Gymnasium schulübergreifende Interessengemeinschaften (IG) mit verschiedenen Schwerpunkten an.

Durch die Zusammenarbeit im Kooperationsverbund „Hochbegabung fördern" möchten wir besondere Begabungen sowie Teilbegabungen möglichst früh erkennen und individuell fördern.
Deshalb bieten wir verschiedene Lernangebote für besonders begabte Kinder am Nachmittag an. Die Kinder unserer Schule haben die Möglichkeit auch die Interessengemeinschaften (IG) der anderen Schulen zu besuchen. Auch schulformübergreifende IGs sind möglich, so dass ein Kind der vierten Klasse ein Lernangebot am Gymnasium besuchen kann.
Durch die Erweiterung des unterrichtlichen Grundangebots werden die Schüler mit besonderen Begabungen ihren Fähigkeiten entsprechend gefordert und motiviert. Die begrenzte Teilnehmerzahl der IGs ermöglicht eine individuelle Förderung im musischen, künstlerischen, mathematisch oder (fremd-) sprachlichen Bereich. Den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3 und 4 bietet die Zusammenarbeit der Schulen die Möglichkeit einer frühzeitigen Kontaktaufnahme mit der Schulform des Gymnasiums, wodurch Lernbarrieren abgebaut und Lernchancen eröffnet werden können.

 

Unsere Schule bietet derzeit drei Interessengemeinschaften an:

"Knobeln und logisches Kombinieren"

Hier werden Aufgaben der Kombinatorik, der Geometrie sowie Logicals und Denkspiele bearbeitet. Außerdem bereiten wir uns auf den jährlichen Mathematikwettbewerb „Känguru" vor.

"Geschichten-Werkstatt"

Die Schüler der Erzähl – Werkstatt haben Interesse miteinander zu kommunizieren, sich sprachlich zu verständigen und sich gegenseitig zuzuhören. Neben den ritualisierten Reihum – Geschichten oder Spinnennetz – Geschichten, steht in diesem Jahr das Basteln verschiedener Erzählhilfen im Vordergrund. Wir erzählen mit Hilfe eines Fühl – Buches, einer roten Wäscheleine, einer Wörter – Schiebe – Maschine, mit Erzählkarten, mit einem Spielfeld,  mit Fingerpuppen, Fantasiebaukästen oder Gegenständen, die im Klassenraum oder auf dem Schulhof zu finden sind. Am Ende kommen immer spannende, lustige, traurige, schaurige,  unterhaltsame, besondere Geschichten heraus.

"Textil-Werkstatt"

Teilnehmer/innen dieses Angebotes lernen traditionelle Handarbeitstechniken und Veredlungsverfahren wie beispielsweise Weben, Nähen, Filzen, Drucken und Sticken kennen, anwenden und neu zu interpretieren. Die gelernten Arbeitstechniken sollen später selbstständig und experimentierend angewendet und kombiniert werden. Dabei sollen individuelle Vorstellungen und Wünsche entwickelt, konkretisiert und realisiert werden. Neben praktischen Erfahrungen sollen die Teilnehmer/innen hinsichtlich kulturhistorischer Einordnungen textiler Herstellungsverfahren und gegenwärtiger Produktionsverfahren sensibilisiert werden.