Ein Schulgelände muss zu unterschiedlichsten Bewegungserfahrungen und kreativem Spiel einladen - unerlässliche Voraussetzungen für das Lernen.

Das Schulgelände sollte den Bedürfnissen der Kinder angemessen gestaltet sein und ihnen Erlebnismöglichkeiten bieten, im phantasieschaffenden Spiel ihr Wahrnehmungs- und Bewegungsvermögen ständig zu verbessern, also ihre sensorischen und psychomotorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu trainieren.

Verbesserung von Gleichgewicht und Körperkoordination tragen so auch zur Verhütung von Unfällen bei.

Lernen mit allen Sinnen ist bei uns ein Unterrichtsprinzip. Unser Schulgelände soll diesen Ansatz unterstützen und unsere Lernräume erweitern.

Durch großzügige Entsiegelung sollten neue Lebensräume für Pflanzen und Insekten geschaffen werden. Heimische Sträucher, Beeren und Früchte, Essbares und Ungenießbares, Kräuter in großer Vielfalt (in der schon vorhandenen Kräuterspirale) sollen die SchülerInnen auf unserem Schulgelände kennen lernen, riechen und schmecken. Wachstumsbedingungen von Pflanzen und deren Vermehrung sollen beobachtet werden.

Das große Ziel unserer Schulhofgestaltung sollte die Schaffung natürlicher Spiel- und Natur- Lernräume sein. Ein fertiger Endzustand ist nicht vorgesehen! Eckiges sollte durch Rundes, Ebenes durch Hügeliges, Gerades durch Gebogenes ersetzt werden.

Bei der Planung des Gesamtkonzeptes sind SchülerInnen, Eltern, Vertreter des Schulträgers, ein Landschaftsarchitekt und Lehrerinnen aktiv beteiligt. Durchführung, Veränderung, Pflege usw. sollen ebenfalls gemeinsam geleistet werden.

Motto: Was ich selbst errichte, schütze ich auch!

Unser Schulhof